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| Über mich |
Ein sehr persönliches Interview mit mir: Sie sind Astrologin, Buchautorin und geben Astrologie-Seminare. Erzählen Sie uns etwas über sich, wie ist Ihre Begeisterung für die Astrologie entstanden, gab es hierfür bestimmte Schlüsselmomente in Ihrer Geschichte? Das Schicksal wollte es, dass ich mit 4 Jahren meinen geliebten
Vater verlor und im selben Jahr auch meine Urgroßmutter,
die mich bis dahin aufzog. Sie nahm mich gelegentlich mit zu spiritistischen
Sitzungen, weil sie auf ihren verschollenen jüngsten Sohn
wartete. So war für mich der Kontakt zur geistigen Welt der
Bereiter für meinen späteren Weg. Ich setzte mich als
Kind z. B. oft ganz allein in die Kirche, wenn ich mich einsam
fühlte. Es gab Phasen, wo ich dies täglich tat. Meine
Mutter wusste nichts davon. Unerklärliche Phänomene hatten
in meiner Umwelt keinen Platz. Und so war ich als Heranwachsende
sehr vorsichtig mit der Wahl der Menschen, mit denen ich darüber
sprach. Ich wartete auf einen spirituellen Meister. Davon gibt
es nur sehr wenige, und meine Kindheit hatte mich darin geschult,
Menschen, die nur vorgeben, ein Meister zu sein, schnell zu durchschauen. Gibt es Spezialgebiete in Ihrem Fachbereich, die Sie besonders interessant finden? Eindeutig die astrologische Zukunftsprognose. Sie beweist einfach,
dass Astrologie keine Glaubensrichtung ist, sondern eine ernstzunehmende
Wissenschaft, die schon bald - wie vor einigen Jahrzehnten die
Psychologie - Einzug halten wird in die Universitäten. In
Indien wird sie ja schon oder noch gelehrt. Was macht für Sie und aus Ihrer Sicht für alle Astrologie-Begeisterten die Faszination und den besonderen Reiz an dieser Fachrichtung aus? Am meisten fasziniert meine Klienten und immer
wieder auch mich selbst die zeitliche Genauigkeit, mit der man
Ereignisse voraussagen
kann. So nenne ich dem Ratsuchenden gern zunächst drei bis
vier prägnante Ereignisdaten aus seiner Vergangenheit, die
sein Leben nachhaltig verändert haben und kontrolliere so
gleichzeitig die Richtigkeit seiner Geburtsminute. Was waren bislang besonders tolle Momente bzw. Projekte, die Ihnen die Astrologie beschert hat und welche Ziele haben Sie für die Zukunft? Am beglückendsten ist es für mich, wenn ich Menschen
das Leben retten kann. Zum Beispiel habe ich eine Seminarteilnehmerin,
die mich 3 Wochen vor dem Tsunami in Asien fragte, ob ich ihr grünes
Licht geben könne, nach Thailand zu reisen. Ich riet ihr dringend
ab, weil ich starke Spannungen in ihrem Horoskop sah. Ich hatte
die Sache schon vergessen, als sie mich Wochen später anrief
und sich bei mir bedankte. Oder eine andere Kundin, deren Sohn
ich abriet, an dem geplanten Tag ein Flugzeug zu besteigen. Sie
meldete sich kurze Zeit später bei mir und erzählte,
ihr Sohn, ein bekannter Arzt, hätte nicht auf sie gehört
und sei trotzdem geflogen. Die Maschine musste notlanden, weil
sich das Fahrwerk nicht ausfahren ließ. Mein Ziel, mehr noch meine Berufung ist es, den unschätzbaren Wert der seriösen Astrologie glaubwürdig zu verbreiten, und ich bin auf einem guten Weg, wenn ich sehe, wen ich inzwischen überzeugen durfte - Universitätsprofessoren, Psychiater und andere kritische Intellektuelle gehören zu meinen Kunden und Schülern. Die meisten reden nicht mit ihren Kollegen darüber, weil sie befürchten, nicht mehr ernst genommen zu werden. Welche Tipps würden Sie abschließend Astrologie-Einsteigern geben, die sich intensiver mit diesem Thema auseinandersetzen wollen? Wie findet man den besten Einstieg in diesen Themenbereich? Astrologieseminare
werden heute zahlreich angeboten. Wenn der Schüler jedoch lernen möchte, am Ende seiner Seminare
eine Zukunftsprognose erstellen zu können, sollte er sich
vorher genau erkundigen, wie viel praktische Beratungserfahrung
- nachweislich dokumentiert, nicht nur mündlich zugesagt -
der Astrologielehrer vorweisen kann und – ob er sein Prognosewissen überhaupt
aus der Hand geben will! Psychologische Astrologie bedeutet nur
Charakterkunde, keine Prognose! | |

